FOX BETON RP40 ist ein zementgebundener, polymervergüteter und faserverstärkter werksgemischter Trockenfertigbeton/Estrich mit C40-Betonfestigkeit. Er bietet ein breites Anwendungsspektrum im Innen- und Außenbereich – von Bodenkonstruktionen bis zur Beseitigung von Oberflächenschäden.
Farbpalette
Verpackung
Produktbeschreibung
FOX BETON RP40 ist ein zementgebundener, polymervergüteter und faserverstärkter werksgemischter Trockenfertigbeton/Estrich mit C40-Betonfestigkeit. Gemäß EN 13813 bietet er eine Druckfestigkeit von ≥40 N/mm² und eine Biegezugfestigkeit von ≥6 N/mm². Die Korngröße beträgt 4 mm und eignet sich für Schichtdicken zwischen 10 cm und 70 cm. Er wird im Innen- und Außenbereich zur Beseitigung von Oberflächenschäden, zum Ausgleich von Höhenunterschieden, für Bodenkonstruktionen sowie für Tür- und Fensterstürze und Trägeranwendungen eingesetzt. Dank der Fertigmischungsformulierung wird Materialverschwendung minimiert und eine einfache Verarbeitung gewährleistet.
Vorteile
- Einfache Verarbeitung.
- Spart Zeit und Arbeitsaufwand.
- Verhindert dank der enthaltenen Zusätze die Rissbildung.
- Gewährleistet durch die homogene Mischung an jedem Punkt der Anwendung gleichmäßig hohe Festigkeit.
- Als Fertigmischung ist der Materialverlust auf ein Minimum reduziert.
Anwendungsbereiche
- Im Innen- und Außenbereich
- Zur Beseitigung von Oberflächenschäden und zum Ausgleich von Höhenunterschieden
- Überall dort, wo ein glatter, geglätteter Abschluss gewünscht wird
- Bei Tür- und Fensterstürzen sowie Trägern und Stürzen
- Bei Bodenkonstruktionen und in vielen weiteren Bereichen
Verarbeitungsschritte
- 1
Untergrundvorbereitung
Der Untergrund muss sauber, trocken, staubfrei und tragfähig sein; er darf nicht gefroren, versalzen oder kalkausblühend sein. Sind Zement, Putz, Gips oder ähnliche Stoffe vorhanden, muss die Oberfläche gereinigt werden. Schwache Betonteile sind zu entfernen, kleine Hohlräume und Löcher vollständig freizulegen. Der entstandene Staub ist mit einem Industriesauger zu entfernen.
- 2
Grundierung – PCC-Grundierung
Zur Verbesserung der Haftung ist der Untergrund im Frisch-in-Frisch-Verfahren zu grundieren. Die Grundierung wird aus 1 Teil Zement + 1 Teil FOX BINDER FM125 + 2 Teilen Wasser angemischt. Sie wird mit einem Verbrauch von 0,35 kg/m² gleichmäßig mit einer Bürste auf den 12 Stunden zuvor gereinigten und befeuchteten Untergrund aufgetragen. FOX BETON RP40 muss aufgebracht werden, bevor die Grundierung trocknet.
- 3
Grundierung – Acrylgrundierung
Vor der Verarbeitung von FOX BETON RP40 ist der vorhandene Untergrund zur Verbesserung der Haftung mit FOX UNIPRIMER FL555 zu grundieren. Nach dem Trocknen der Grundierung kann FOX BETON RP40 aufgetragen werden.
- 4
Mischen
Für Mörtelbeschaffenheit: ca. 120±10 ml Wasser pro 1 kg Produkt; ca. 3,0±0,25 Liter Wasser pro 25-kg-Sack. Für Trockenestrichbeschaffenheit: ca. 110±10 ml Wasser pro 1 kg Produkt; ca. 2,75±0,25 Liter Wasser pro 25-kg-Sack. Die angegebenen Wassermengen dürfen nicht überschritten werden; überschüssiges Wasser führt zu Festigkeitsverlust.
- 5
Verarbeitung
FOX BETON RP40 ist mit einem Betonmischer oder einem Handmixer im Eimer 4–5 Minuten lang homogen zu mischen. Mit einer Kelle oder anderen erforderlichen Handwerkzeugen auftragen und abziehen. Ein vorzeitiges Austrocknen des Mörtels ist zu verhindern; er muss unter natürlichen Bedingungen trocknen. Je nach Witterungsbedingungen kann nach ca. 1,5–2 Stunden eine Glättung mit einer Reibebrett-Kelle vorgenommen werden. Wenn die äußeren Bedingungen in der ersten Woche nach der Verarbeitung belastend sind, muss die Oberfläche abgedeckt oder befeuchtet werden.
Wenn die Umgebungs- und Oberflächentemperatur unter +10°C oder über +30°C liegt, darf keine Verarbeitung erfolgen; es sind geeignete Temperaturen abzuwarten.
Wird die im technischen Datenblatt angegebene Anmachwassermenge überschritten, kommt es zu einem Festigkeitsverlust des Produkts.
Das frisch aufgetragene Produkt muss vor Sonneneinstrahlung und Wind geschützt werden, um ein zu schnelles Austrocknen zu verhindern.
Bei extremer Hitze, Regen oder Wind darf keine Verarbeitung erfolgen.
Mörtel, der durch Zugluft oder äußere Einflüsse zum Trocknen gezwungen wird, birgt das Risiko von Rissbildung und dem Nichterreichen der geforderten Festigkeit; er muss unter natürlichen Bedingungen trocknen.
Wenn die äußeren Bedingungen in der ersten Woche nach der Verarbeitung sehr belastend sind, muss die Oberfläche abgedeckt oder befeuchtet werden.
Die für die Verarbeitung vorgesehenen Materialien sollten 1–2 Tage vorher an den Einsatzort gebracht und gelagert werden, damit sie sich an die Umgebungsbedingungen anpassen können.
Bei extremer Kälte muss die Umgebungs- und Untergrundtemperatur durch Heizgeräte erhöht werden; die zu verwendenden Materialien sind bei +20°C – +25°C zu konditionieren und verarbeitungsbereit zu machen.
Damit das Material vollständig aushärten kann, darf die Umgebungs- und Untergrundtemperatur nicht unter die zulässige Mindesttemperatur fallen.
In ungeöffneter Originalverpackung, an einem kühlen und trockenen Ort, vor direkter Sonneneinstrahlung und Frost geschützt lagern. Die Lagerfähigkeit beträgt ab Herstellungsdatum 12 Monate.
Bei der Verarbeitung sind Schutzkleidung, Schutzhandschuhe, Schutzbrille und Atemschutzmaske zu tragen. Kontakt mit Haut und Augen vermeiden; bei Kontakt mit viel Wasser und Seife abwaschen; bei Verschlucken sofort einen Arzt aufsuchen.
Außerhalb der Reichweite von Kindern lagern.
Die Reaktionszeiten zementgebundener Systeme werden von der Umgebungstemperatur und der relativen Luftfeuchtigkeit beeinflusst; bei niedrigen Temperaturen verlangsamt sich die Reaktion, bei hohen Temperaturen beschleunigt sie sich.
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