FOX EPOTHANE® PRIMER ist ein epoxidharzbasisierter, zweikomponentiger, niedrigviskoser und lösemittelfreier transparenter Grundierungsstoff. Er erfüllt die Anforderungen des Standards TS EN 1504-2:2008 nach den Prinzipien 1.3, 2.2, 5.1 und 8.2 und bietet vor Epoxid- und Polyurethan-Bodenbeschichtungen hervorragende Oberflächenhaftung und chemische Beständigkeit.
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Verpackung
Produktbeschreibung
FOX EPOTHANE® PRIMER ist ein epoxidharzbasisierter, zweikomponentiger, niedrigviskoser und lösemittelfreier transparenter Grundierungsstoff. Er erfüllt die Anforderungen des Standards TS EN 1504-2:2008 nach den Prinzipien 1.3, 2.2, 5.1 und 8.2. Das Produkt kann als Grundierung vor Epoxid- und Polyurethanbeschichtungen, als Bindemittel für epoxidbasierte Ausgleichsmörtel und Estriche sowie – gemischt mit geeignetem Quarzsand – als Reparatur- und Füllmörtel eingesetzt werden. Es wird als Grundierung unter den Epoxid-Bodenbeschichtungen der FOX EPOTHANE®-Serie, den Polyurethan-Bodenbeschichtungen der FOX PURATHANE®-Serie und den Polyurethan-Abdichtungsbeschichtungen der FOX PURMAX®-Serie aufgetragen. Das Produkt hat eine Dichte von 1,07±0,03 gr/cm³, enthält 100 % Feststoffe und darf nicht verdünnt werden. Die Haftfestigkeit auf Beton beträgt gemäß EN 1542 ≥2 N/mm²; die Brandverhaltensklasse ist gemäß EN 13501-1 Klasse E.
Vorteile
- Geeignet für Innen- und Außenbereiche.
- Kann in hohem Maße mit Füllstoffen versetzt werden.
- Hohe chemische und mechanische Beständigkeit.
- Einfache Verarbeitung.
- Hervorragende Oberflächenhaftung.
- Flüssigkeitsdicht.
- Rutschfeste Oberfläche erzielbar.
- Lösemittelfrei.
- Niedrige Viskosität.
- Hohe Haftfestigkeit.
Anwendungsbereiche
- Als Grundierung vor Epoxid- und Polyurethanbeschichtungen
- Als Bindemittel für epoxidbasierte Ausgleichsmörtel und Estriche
- Als Reparatur- und Füllmörtel, gemischt mit geeignetem Quarzsand
- Als Grundierung unter den Epoxid-Bodenbeschichtungen der FOX EPOTHANE®-Serie
- Als Grundierung unter den Polyurethan-Bodenbeschichtungen der FOX PURATHANE®-Serie
- Als Grundierung unter den Polyurethan-Abdichtungsbeschichtungen der FOX PURMAX®-Serie
Verarbeitungsschritte
- 1
Untergrundvorbereitung
Die zu beschichtenden Betonuntergründe sind mit abrasiven Geräten wie Kugelstrahlen, Fräsen oder Diamantschleifen so vorzubereiten, dass die Zementhaut entfernt und eine offenporige Oberfläche erzielt wird. Schwache Betonteile sind zu entfernen, kleine Hohlräume und Löcher vollständig freizulegen. Der entstandene Staub ist mit einem Industriesauger zu entfernen. Für Untergrundausbesserungen ist ein Mörtel aus Quarzsand 60–70 AFS (0,1–0,3 mm) und FOX EPOTHANE® PRIMER zu verwenden.
- 2
Überprüfung der Verarbeitungsbedingungen
Der Feuchtigkeitsgehalt der Oberfläche muss unter 4 % liegen (Prüfung per CM-Messung oder Darrtrocknung). Es darf kein kapillar aufsteigendes Wasser vorhanden sein (gemäß ASTM, Polyethylenfolien-Test). Die relative Luftfeuchtigkeit darf maximal 80 % betragen. Oberflächen-, Umgebungs- und Materialtemperatur müssen im Bereich von mindestens +10 °C bis maximal +30 °C liegen. Die Untergrundtemperatur muss mindestens +3 °C über dem Taupunkt liegen.
- 3
Mischen
Vor dem Mischen ist sicherzustellen, dass die Produkttemperaturen zwischen +10 °C und +30 °C liegen. FOX EPOTHANE® PRIMER Komponente A wird auf Komponente B gegossen. Mit einem elektrischen Rührwerk mit 300–400 U/min und einem Epoxid-/Polyurethan-Rühreinsatz wird 2 Minuten lang bis zur Homogenität gerührt. Bei Bedarf werden Quarzsand oder Füllstoffe zugegeben und weitere 2 Minuten gerührt. Übermäßiges Rühren ist zu vermeiden, um Lufteinschlüsse zu verhindern.
- 4
Verarbeitung als Grundierung
FOX EPOTHANE® PRIMER wird mit Rolle, Glättkelle oder Zahnspachtel (Nullzahn) aufgetragen. Es ist sicherzustellen, dass die gesamte Oberfläche lückenlos beschichtet wird. Je nach Oberflächenzustand kann eine zweite Grundierungsschicht erforderlich sein. Wenn anschließend eine Epoxid- oder Polyurethanbeschichtung aufgebracht wird, kann Quarzsand 40–45 AFS (0,3–0,5 mm) in die noch frische Grundierung eingestreut werden.
- 5
Verarbeitung als Oberflächenausgleichsgrundierung
Das Gemisch aus FOX EPOTHANE® PRIMER und Quarzsand 60–70 AFS (0,1–0,3 mm) wird unter Berücksichtigung der Oberflächenrauheit in der erforderlichen Schichtdicke mit einem Zahnspachtel (Nullzahn) abgezogen.
- 6
Verarbeitung als Mörtelbeschichtung / Reparaturmörtel
Das Gemisch aus FOX EPOTHANE® PRIMER mit Quarzsand 60–70 AFS (0,1–0,3 mm), 40–45 AFS (0,3–0,5 mm) und 15–25 AFS (0,7–1,2 mm) wird mithilfe von Lehren auf die noch klebrige FOX EPOTHANE® PRIMER-Grundierung aufgetragen. Nach einer kurzen Wartezeit wird die Oberfläche mit einer Glättkelle oder einer teflonbeschichteten Flügelglättmaschine (20–90 U/min) verdichtet und geglättet.
- 7
Reinigung der Geräte
Nach der Verarbeitung sind die verwendeten Geräte und Werkzeuge mit Lösemitteln wie FOX CS810 oder FOX C380 zu reinigen. Nach dem Aushärten kann FOX EPOTHANE® PRIMER nur noch mechanisch von der Oberfläche entfernt werden.
Der zu beschichtende Beton muss mindestens 3 Wochen alt sein.
Der Feuchtigkeitsgehalt der Oberfläche darf maximal 4 % betragen. Prüfmethode: CM-Messung oder Darrtrocknung.
Es darf kein kapillar aufsteigendes Wasser vorhanden sein (gemäß ASTM, Polyethylenfolien-Test).
Die relative Luftfeuchtigkeit darf maximal 80 % betragen. Auf Taubildung und Kondensation ist zu achten.
Die Untergrundtemperatur muss mindestens +10 °C betragen und mindestens +3 °C über dem Taupunkt des Untergrunds liegen.
Oberflächentemperatur, Umgebungstemperatur und Materialtemperatur müssen im Bereich von mindestens +10 °C bis maximal +30 °C liegen.
Nach Abschluss der Applikation muss die Beschichtung mindestens 24 Stunden vor direktem Wasserkontakt geschützt werden. Bei Wasserkontakt muss die gesamte Beschichtung entfernt und neu aufgetragen werden.
Das Mischen muss zwingend mit einem elektrischen Rührwerk mit 300–400 U/min und einem Epoxid-/Polyurethan-Rühreinsatz erfolgen. Bei Verwendung eines anderen Rühreinsatzes entstehen Luftblasen in der Beschichtung.
FOX EPOTHANE® PRIMER Komponente A ist auf Komponente B zu gießen und 2 Minuten lang kontinuierlich zu rühren, bis eine homogene Mischung entsteht. Übermäßiges Rühren ist zu vermeiden, um Lufteinschlüsse zu minimieren.
Die Materialien sollten 1–2 Tage vor der Verarbeitung auf die Baustelle gebracht werden, damit sie sich an die Umgebungsbedingungen anpassen können.
Bei kaltem Wetter sollten die Gebinde bei +20 °C bis +25 °C gelagert werden, bis sie verarbeitungsbereit sind.
Regen, Staub, Wind sowie Tiere und Schädlinge müssen ferngehalten werden, solange die Beschichtung noch frisch ist.
Das Produkt ist in ungeöffneter Originalverpackung, trocken und kühl (+5 °C bis +30 °C), vor Sonnenlicht und Frost geschützt zu lagern. Die Lagerfähigkeit beträgt ab Herstellungsdatum 12 Monate.
Angebrochene Gebinde sind verschlossen innerhalb von 1 Woche zu verbrauchen. Paletten dürfen im Lager nicht übereinandergestapelt werden.
Offenes Feuer in Lager- und Verarbeitungsbereichen ist gefährlich; die Bereiche müssen ausreichend belüftet werden.
Bei der Verarbeitung sind Schutzkleidung, Schutzhandschuhe, Schutzbrille und Atemschutzmaske zu tragen. Kontakt mit Haut und Augen ist zu vermeiden; bei Kontakt sofort mit viel Wasser und Seife abwaschen. Bei Verschlucken sofort einen Arzt aufsuchen.
Lebensmittel und Getränke dürfen nicht in Verarbeitungsbereiche gebracht werden. Außerhalb der Reichweite von Kindern lagern.
Die Verbrauchsangaben gelten für ideale Bedingungen bei einer Umgebungs- und Oberflächentemperatur von 20 °C. Bei unebenen Oberflächen und kalten Witterungsbedingungen ist mit einem erhöhten Verbrauch zu rechnen.
Bei harzbasierten Systemen werden Topfzeit und Aushärtezeiten durch Umgebungstemperatur, Untergrundtemperatur und Luftfeuchtigkeit beeinflusst. Bei niedrigen Temperaturen verlangsamt sich die Aushärtung, bei hohen Temperaturen beschleunigt sie sich.
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