FOX INJECTION EP FC420 ist ein epoxidharzbasiertes, zweikomponentiges, niedrigviskoses und lösemittelfreies Injektionsmaterial. Es dringt tief in Betonrisse ein, gewährleistet hohe mechanische und chemische Beständigkeit und entspricht der Norm EN 1504-5.
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Produktbeschreibung
FOX INJECTION EP FC420 ist ein epoxidharzbasiertes, zweikomponentiges, niedrigviskoses und lösemittelfreies Injektionsmaterial, das speziell für die Injektion in Betonrisse entwickelt wurde. Es fällt unter Bayındırlık Poz No 04.613/8-d und entspricht der Norm EN 1504-5. Dank seiner hohen chemischen und mechanischen Beständigkeit wird es zuverlässig für die Rissreparatur und Bauwerksertüchtigung in Stahlbeton-, Naturstein- und Steinbauwerken eingesetzt. Durch seine niedrige Viskosität kann es selbst in Haarrisse eindringen und gewährleistet eine hohe Haftung am Beton.
Hauptvorteile
- Da es der Norm EN 1504-5 entspricht, kann es problemlos in Projekten mit technischen Spezifikationsanforderungen eingesetzt werden.
- Dank seiner niedrigen Viskosität dringt es tief in Haarrisse ein und ermöglicht eine umfassende Reparatur.
- Da es lösemittelfrei ist, wird während der Anwendung die Emission schädlicher Dämpfe minimiert.
- Die Anwendbarkeit bei niedrigen Drücken (0–40 bar) bietet Flexibilität unter verschiedenen Baustellenbedingungen.
- Mit einer Haftzugfestigkeit von >2,0 N/mm² auf Beton wird eine starke und dauerhafte Verbindung hergestellt.
- Durch die zweikomponentige Formulierung mit 100 % Feststoffgehalt werden vollständige Füllung und hohe mechanische Leistung gewährleistet.
Vorteile
- Hohe chemische und mechanische Beständigkeit.
- Dringt tief in Haarrisse ein, hohe Haftung.
- Gewährleistet hohe Haftung auf Stahlbeton.
- Auch bei niedrigen Drücken anwendbar, niedrige Viskosität.
- Lösemittelfrei.
Anwendungsbereiche
- Zur Rissreparatur
- Zur Instandsetzung und Ertüchtigung von Stahlbeton-, Naturstein- und Steinbauwerken
- Zum Verfüllen von Hohlräumen zwischen Stahlummantelungen zur Bauwerksertüchtigung und dem Stahlbeton
- Zur Verbesserung der Haftung zwischen Alt- und Neubeton sowie Estrich
Anwendungsschritte
- 1
Untergrundvorbereitung
Der Putz ist so abzunehmen, dass die gesamte Rissebene erkennbar ist. Die zu behandelnde Betonoberfläche ist von Staub, Öl und Bauschutt zu befreien und beschädigte sowie lose Betonteile sind zu entfernen. Vorhandene Wassereintritte sind zu drainieren oder mit FOX PLUG FC340 zu verschließen. Entsprechend der Rissbreite, -tiefe und den Umgebungsbedingungen sind versetzt auf beiden Seiten der Rissebene in geeigneten Abständen (~20–25 cm) Bohrlöcher zu setzen. Diese Bohrlöcher müssen die Rissebene durchdringen und in einem Winkel von ca. 45° zur Rissebene ausgeführt werden. Die Bohrlöcher sind mit Druckluft auszublasen, um Staub und lose Partikel zu entfernen; anschließend sind die Packer einzuschlagen und festzuziehen. Nach dem Setzen aller Packer sind die Packerbereiche und der Riss mit FOX EPOMORTAR FC510 zu überziehen, um Dichtheit zu gewährleisten. Je nach Umgebungs- und Witterungsbedingungen darf frühestens nach 12 Stunden mit der Injektion begonnen werden.
- 2
Mischen
Vor Beginn des Mischvorgangs ist sicherzustellen, dass die Materialtemperatur zwischen +15 °C und +25 °C liegt. Die gesamte Komponente B von FOX INJECTION EP FC420 ist in Komponente A zu geben; dabei ist darauf zu achten, dass kein Material in Komponente B verbleibt. Das Gemisch ist mit einem elektrischen Rührgerät mit ca. 300 U/min und einem geeigneten Rühreinsatz unter besonderer Beachtung der Behälterwände und des Behälterbodens mindestens 3 Minuten lang zu mischen, bis eine homogene Masse entsteht.
- 3
Anwendung
Das vorbereitete Gemisch FOX INJECTION EP FC420 ist in den Behälter einer einkomponentigen Injektionspumpe zu füllen und mit einem geeigneten Druck zwischen 0 und 40 bar beginnend am untersten Packer zu injizieren. Sobald FOX INJECTION EP FC420 am nächsthöheren Packer austritt, ist erkennbar, dass die Luft aus dem Riss entwichen und durch das Injektionsmaterial ersetzt wurde. Der Injektionsschlauch ist vom aktuellen Packer zu lösen und am nächsthöheren Packer anzuschließen; dieser Vorgang ist bis zum obersten Packer fortzusetzen. Sobald Material am obersten Packer austritt, gilt die Rissebene als vollständig mit Injektionsmaterial gefüllt und die Anwendung ist abzuschließen. Frühestens 24 Stunden nach der Anwendung können die Packerendstücke für weitere Oberflächenarbeiten abgeschnitten werden.
Während der Anwendung darf die Umgebungs- und Oberflächentemperatur nicht unter +10 °C und nicht über +35 °C liegen.
Verarbeitungs- und Reaktionszeiten harzbasierter Systeme werden durch Umgebungs-, Untergrundtemperatur und relative Luftfeuchtigkeit beeinflusst. Bei niedrigen Temperaturen verlangsamt sich die chemische Reaktion; hohe Temperaturen beschleunigen die Reaktion und verkürzen die Verarbeitungszeit.
Damit das Material vollständig aushärten kann, darf die Umgebungs- und Oberflächentemperatur nicht unter die zulässige Mindesttemperatur fallen.
Während der Anwendung dürfen dem Gemisch keine Lösemittel oder ähnliche Verdünnungsmittel zugesetzt werden.
Das Mischen muss ausschließlich mit geeigneten mechanischen Rührgeräten erfolgen. Handmischen ist nicht zulässig.
Vor Beginn des Mischvorgangs ist sicherzustellen, dass die Materialtemperatur zwischen +15 °C und +25 °C liegt.
Frühestens 24 Stunden nach der Anwendung von FOX INJECTION EP FC420 können die Packerendstücke für weitere Oberflächenarbeiten abgeschnitten werden.
Nachdem alle Packer gesetzt wurden, sind die Packerbereiche und der Riss mit FOX EPOMORTAR FC510 zu überziehen, um Dichtheit zu gewährleisten; je nach Umgebungs- und Witterungsbedingungen darf frühestens nach 12 Stunden mit der Injektion begonnen werden.
Das Nähern von offenem Feuer an Lager- und Anwendungsbereiche ist gefährlich; die Bereiche müssen belüftet werden.
Während der Anwendung sind entsprechend den Arbeitsschutzvorschriften Schutzkleidung, Schutzhandschuhe, Schutzbrille und Atemschutzmaske zu tragen. Kontakt mit Haut und Augen ist zu vermeiden; bei Kontakt sofort mit viel Wasser und Seife abwaschen; bei Verschlucken sofort einen Arzt aufsuchen.
Lebensmittel und Getränke dürfen nicht in die Anwendungsbereiche gebracht werden. Das Produkt ist außerhalb der Reichweite von Kindern zu lagern.
Bei Lagerung bei Raumtemperatur, vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt, zwischen +5 °C und +30 °C beträgt die Lagerfähigkeit ab Herstellungsdatum 12 Monate. Geöffnete Gebinde sind verschlossen innerhalb von 1 Woche zu verbrauchen.
In ungeöffneter Originalverpackung, kühl und trocken, frostgeschützt lagern. Bei Kurzzeitlagerung dürfen maximal 3 Paletten übereinandergestapelt werden; bei Langzeitlagerung dürfen Paletten nicht übereinandergestapelt werden.
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